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Schwingende Röcke, schicke Cadillacs auf den Straßen und Modeikonen wie Grace Kelly: Die fünfziger Jahre waren eine aufregende Zeit. Heutzutage haben wir die Zeit des Wirtschaftswunders bunt und fröhlich in Erinnerung. Man verbindet die 50er Jahre mit Pastellfarben, Milchshakes und Petticoats. Besonders die Mode war in den 50er Jahren revolutionär und farbenfroher als zuvor. Für eine Frau durfte ein Tanzkleid der 50er Jahre natürlich nicht fehlen. Kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde endlich wieder gefeiert und Spaß gehabt. Junge Frauen hatten genug Gelegenheiten auszugehen und ihre Tanzkleider auszuführen.
Die Stoffe der Kleider der 50er waren meist sehr bunt und auffällig. Besonders das Vichykarodesign war sehr angesagt. Diese Musterung war auch in unterschiedlichen Farben erhältlich. Am bekanntesten ist das Vichykarodesign beim Tanzkleid der 50er in Rot, Schwarz oder Blau.
Auch Tanzkleider mit Punkten waren in den 50er Jahren außerordentlich beliebt. Die so genannten Polka Dots sind bis heute immer wieder in Mode und werden von Frauen jeden Alters gern getragen. Ob rote, blaue oder schwarze Punkte, in allen Farben und Größen waren runde Flecken auf Tanzkleidern der 50er Jahre erhältlich. Punkte auf Tanzkleidern wirken einfach positiv und sorgen für eine gute Stimmung. Schon das Ankleiden zu Hause vor der Party wurde so zum Vergnügen.
Kaum ein Tanzkleid der 50er Jahre kam ohne den berühmten Petticoat aus. Der bauschige Unterrock, auch Rüschenrock genannt, wurde gerade in den 50er Jahren zu weiten und langen Röcken getragen, um ihnen die richtige Form zu geben. Ein Petticoat besteht fast immer aus zwei Stufen. Der obere Teil, der auch Sattel genannt wird, ist eher schmal und weniger bauschig. Darunter befindet sich der eigentliche formgebende Teil des Petticoats. Dieses ausfallende Stück besteht aus mehreren Lagen Tüll. Diese sorgen für die aufbauschende Wirkung des Unterrocks. Vor allem seit der Rock´n´Roll zu Beginn der 50er Jahre in Mode kam, wurde auch der Petticoat richtig populär. Durch die schnellen Bewegungen beim Tanzen kam das Schwingen der Röcke gut zur Geltung.
Als Accessoire zum Tanzkleid der 50er waren Schals und Tücher en Vogue. Die Schals konnten entweder elegant um die Schultern drapiert, als Gürtel getragen oder in das Tanzkleid eingearbeitet werden. Um die Schultern gelegt hatte das Tuch den Vorteil auf dem Rückweg, nach dem Tanz, die Trägerin zu wärmen. Um die Hüfte als Gürtel getragen, gab der Schal dem Tanzkleid den letzten Schliff und machte es noch peppiger. Auch in das Kleid eingearbeitet hat der Schal eine tolle Wirkung. So kann man ihn beispielsweise durch Schlaufen am Oberteil befestigen. Die langen Enden kann die Trägerin um den Hals schlingen, so dass der Eindruck eines Neckholder-Oberteils erweckt wird. Auf diese Art verwendet gibt der Schal der Trägerin eine zusätzliche Sicherheit, da das Tanzkleid nicht verrutschen kann.
Viele Frauen verschönerten ihre Tanzkleider der 50er mit Zierknöpfen und Schleifen. An den Nähten eingearbeitete Bänder und Schleifen in einer Kontrastfarbe ließen das Tanzkleid der 50er noch auffälliger werden. Auch im Nachhinein kann man das Kleid durch Schleifen und Knöpfe verändern. So konnten die Damen ein schlichtes weißes Tanzkleid nach mehrfachem Tragen zum Beispiel mit blauen Bändchen und Knöpfen versehen. Sofort entstand der Eindruck eines neuen Kleides.
Auch heutzutage kann man ein Tanzkleid der 50er Jahre zu vielen Gelegenheiten tragen. Nicht nur zu speziellen Motto-Partys sind die Kleider beliebt. Die 50er sind wieder in. Man kann ein Tanzkleid aus der Zeit des Wirtschaftswunders auch einfach als Sommerkleid verwenden. Die bunten Kleider der 50er geben ein gutes Gefühl und erinnern an eine fröhliche Zeit.
Mit weiteren bunten Accessoires werden die Tanzkleider der 50er noch authentischer und bleiben ganz im Stil der 50er. Um dem Kleid eine elegante Note zu verleihen, kann man schlichte schwarze Accessoires wählen. Mit einem dunklen Gürtel und schwarzen Pumps würde das Tanzkleid der 50er sogar auf einem roten Teppich gut ankommen.
